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Präsentationstechniken

Präsentationen begleiten uns über das gesamte Studium hinweg. Dabei können unterschiedliche Präsentationstechniken angewendet werden, welche wir euch hier aufzeigen. Außerdem geben wir euch noch einige Tipps und Tricks mit auf den Weg, damit diese auch immer gelingen! 

Freie Rede

Die freie Rede eignet sich nur, wenn es sich bei dem Vortrag um ein überschaubares Thema handelt, was nicht veranschaulicht werden muss, um den Inhalt des Vortrags verstehen zu können. Außerdem sollte der Vortrag nicht länger als 20 Minuten dauern, da es sonst zu anstrengend für die Zuhörer wird, dem Vortrag folgen zu können. Zuletzt ist es wichtig, dass eine bildhafte Sprache verwendet wird und auf zu viele Fakten wie beispielsweise viele Zahlen verzichtet wird. 

Vorteile:

  • Geringer Aufwand
  • Kein Risiko von technischen Schwierigkeiten
  • Emotionsvoller Vortrag

Nachteile:

  • Beim Zuhörer wird durch den Verzicht von optischen Komponenten nur ein Kanal angesprochen
  • Risiko, dass der Vortrag auswendig gelernt klingt
  • Eignet sich nur für Themen mit einfachen Zusammenhängen

Power Point

Mit PowerPoint lassen sich viele Komponenten wie Text, Ton und Bild miteinander kombinieren. Daher eigenen sich PowerPoint Vorträge vor allem bei längeren Präsentationen mit komplexeren Zusammenhängen. Das Gesagte kann durch Schaubilder und Grafiken unterstützt werden. An dieser Stelle zeigen sich allerdings auch die Risiken von PowerPoint: Zu viele verschiedene Farben, übertriebene Animationen oder Folienübergänge, zu viele Stichpunkte auf einer Seite. Hier gilt häufig: weniger ist mehr! Trotzdem ist PowerPoint durch die Vielzahl an Möglichkeiten die am meisten genutzte und beliebteste Präsentationstechnik.

Vorteile:

  • Übersichtliche Darstellung von Zahlen, Daten, Fakten
  • Ansprechen von verschiedenen Wahrnehmungskanälen
  • Mix aus Bild, Ton
  • Fernsteuerung durch einen Presenter möglich
  • Gute Veranschaulichung des Themas durch Abbildungen, Diagramme oder Schaubilder

Nachteile:

  • Gefahr von technischen Problemen mit dem Laptop oder dem Beamer
  • PowerPoint steht mehr im Vordergrund als der Vortragende
  • Gefahr von übertriebenen und sinnlosen Animationen
  • Gefahr, dass nur Stichpunkte aufgelistet werden und der Vortrag dadurch langweilig wird für den Zuhörer

Tipps & Tricks

  • Nimm einen sicheren Stand und eine aufrechte Haltung ein, stehe etwa hüftbreit, ohne die Beine dabei zu überkreuzen
  • Halte Blickkontakt zu den Zuhörern, zeige Emotionen und lächle! Das löst Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur und deine Stimme wird automatisch weicher und angenehmer für die Zuhörer. Falls du schüchtern bist, schau einfach knapp über den Köpfen der Zuhörer hinweg, das fällt niemandem auf!
  • Setze deine Körpersprache ein, aber übertreibe dabei nicht. Verschränkte Arme oder den Zuhörern den Rücken zuzudrehen solltest du unbedingt vermeiden. Wende dich stattdessen dem Publikum zu, wechsle gelegentlich deinen Standort und mache kleinere dynamische Gesten.
  • „Willst du große Dinge sagen, nutze einfache Worte“ -> verwende einfache kurze Sätze, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer nicht durch komplizierte Ausdrücke und Fachbegriffe zu verlieren.
  • Verwende mehr Verben als Substantive, denn diese regen das Gehirn deutlich stärker an und machen den Vortrag lebendiger.
  • Spreche nicht monoton, sondern hebe und senke die Stimme, werde lauter und leiser, um die Spannung zu halten.
  • Atme während des Vortrags entspannt und tief durch den Bauch und nicht flach in die Brust, so entspannt sich der gesamte Körper und beruhigt die Nerven! Gerätst du doch einmal außer Atem, mache eine kurze rhetorische Pause und atme ein paar Mal tief ein und aus – das bemerkt keiner.

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